MURGESEKUNDEN UEBER UNS

Wie die Freude über das Leid siegte!!

Im Februar 2016 musste ich schweren Herzens meinen geliebten Poldi über den Regenbogen schicken. Zuerst konnte ich mir nicht vorstellen einen neuen Vierhufer in mein Leben zu lassen. Doch dieser Gedanke war nach kurzer Zeit schon wieder verworfen. Ein Leben ohne Pferd für mich undenkbar. Also begab ich mich in diversen Foren auf die Suche nach dem passenden Weggefährten. Leider wurde mir bewusst, dass das was ich vermutlich suchte so nicht zu finden sei. Ich wollte etwas Großes bis ca. 170 cm, stämmig da es mich mit meinen 80 kg auch aushalten sollte, für Dressur geeignet und vom Wesen und Haltung her einfach und unkompliziert und das wichtigste natürlich Preis/Leistung sollte passen. So was macht man in der Situation man nimmt alle Rassen die man kennt und durchstöbert die Internetseiten. Zuerst war die Überlegung einen Spanier anzuschaffen, aber diese passten trotz intensiver Suche einfach nicht zu mir. Wie geht man weiter vor??? Mhm dachte ich mir. Wieso suchst du nicht einfach nach bestimmten Farben die dir gefallen würden. Bei Dr. Google angekommen wurde dann Kurzerhand schwarze Pferderassen eingegeben. Nach nur wenigen Sekunden erschien auf meinem Bildschirm die Seite www.parcopiano.com mit der Info das Barocke Murgesen Pferd aus Apulien. So was macht man mit dieser Info? Punkt 1 erst Einmal googeln wo befindet sich Apulien. Ah, Italien das ist ja schon mal sympatisch – Ich kann die Sprache und weiter weg von Kärnten ist es auch nicht. Oder doch 12 Stunden Autofahrt für ein Pferd naja das ist dann doch ziemlich weit. Egal, ich interessiere mich weiter für die Rasse. Punkt2 was ist dieser Murgese wie sieht er aus, was kann er und vor allem welche Voraussetzungen braucht man für so ein Pferd. Ich war sichtlich erstaunt, dass dieses schwarze bzw. in seltenen Fällen Mohrenkopffarbige Pferd genau in mein Schema passte. So jetzt war die Frage ob diese Seite von Parco Piano noch das Richtige Pferd für mich hätte und der Preis auch leistbar wäre. Gesagt getan, über Dr. Google die Seite geöffnet und mir mal die Tiere angesehen. Wow dachte ich mir das gibt es einen G17 Hengst in Lackschwarz nicht ganz 3-jährig und das noch in meiner Preisklasse. Mhm, hin und her gerissen fasste ich den Entschluss Kontakt aufzunehmen. Es dauerte nicht lange und eine Frau De Tulio meldete sich bei mir. So viele Infos und Pferde wie sie mir schickte konnte ich gar nicht mehr überblicken. Kurz entschlossen, nahm ich mein Handy und rief meine Mama an. Mit den Worten, im April fliegen wir eine Woche nach Apulien Pferde anschauen war die Sache dann beschlossen. Mama war zwar nicht so begeistert weil Italien ja quasi um die Ecke ist. Stimmte sie dann doch zu. Gesagt getan, saßen wir dann im Flieger von Triest nach Bari. Dort angekommen begaben wir uns mit einem kleinen italienischen Flitzer auf die Reise nach Martina Franca. In Apulien gar nicht so einfach, da die ja nicht solche Straßenbeschilderungen und Hausnummern haben wie wir. In der schönen Masseria Francessca angekommen wurden wir gleich herzlich von Lucia und Michele den Hausherren in Empfang genommen. Da ich ja italienisch kann war das kein Problem, Mama hatte es da nicht so einfach außer Spaghetti und Prosecco war nicht viel drinnen. Nur kurze Zeit später traf auch Fr. De Tulio ein. Eine super nette große brünette Frau. Kristiane, wie sie sich gleich vorstellte bei uns, nahm uns dann mit ihrem Fahrzeug mit in die malerische Landschaft Apuliens. So ruhig und schon und das Beste das Handy hat keinen Empfang wie angenehm. Wir fuhren zum ersten Züchter. Ein Pferd nach dem anderen und eines schöner und lieber als das andere. Oh mein Gott wie soll man sich den da entscheiden? Tja, nachdem die Stallungen besichtigt waren ging es weiter auf die Weiden zu den Stuten, Fohlen und den jung Hengsten. Die Murgesen werden nämlich im Herdenverband ihr Leben lang gehalten. Stuten kommen nur zum Decken rein den Rest stehen sie auf riesen großen saftigen weiden mit all ihren Fohlen (aber nur den weiblichen). Die Hengste werden später von der Herde getrennt und leben in einer eigenen nur für Hengste. Bei diesem Züchter war schon ein kleiner Mohrenkopf dabei der mir den Kopf ein bisschen verdreht hatte. Er war halt noch nicht sehr alt und deshalb eher nicht so mein Schema. Nach einigen weiteren Pferden machten wir in einer kleinen Osteria eine Mittagspause. Am Nachmittag begaben wir uns dann zu meinem heiß ersehnten G17. Ich konnte es gar nicht erwarten den Burschen in Echt zu sehen. G17 alias Guarnero di San Paolo ich konnte es nicht glauben. Ein Hengst mit Ausstrahlung und Charme und doch noch ein Baby. Der kleine Große wurde gesattelt und hergerichtet und schon ging es Richtung Reitwiese. Über Stock und über Stein neben rossigen Stuten vorbei alles kein Problem für den hübschen. Endlich durfte ich im Sattel Platz nehmen. Es war irgendwie wie fliegen nur noch schöner. Es war einfach liebe auf den ersten Blick. Ich konnte an nichts anderes mehr denken als an meinen Nero. Wir begaben uns dann noch zu anderen Züchtern und Pferden aber keiner konnte mich mehr beeindrucken. Nach 3 Tagen und gefühlten 1000 Pferden hatten Mama und ich dann noch etwas Zeit für Sightseeing. Was man dort so alles sieht. Sehr empfehlenswert Locorotondo, Alberobello, Ostuni, Monopoli und Taranto einfach unbeschreiblich. Doch eine Reise ohne Zwischenfälle ist doch keine Reise „lol“. Wir haben tatsächlich 3 Hundewelpen auf einer Straße gefunden. Die konnten wir doch nicht einfach dort lassen. Wir haben sie ins Auto gepackt und mit zur Unterkunft genommen. Lucia hat sie dann gleich über Facebook vermitteln können und so war auch diese Geschichte mit einem glücklichen Ende gesegnet. Leider gibt es in Apulien sehr viele obdachlose Hunde die keiner will, auch um die kümmert sich Kristiane rührend damit sie ein schönes Zu Hause bekommen. Am letzten Tag haben wir uns dann auf die Rückreise nach Bari gemacht. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge haben wir uns von unseren neuen italienischen Freunden verabschieden müssen. In Fasano wurde noch ein Stop bei der Zoosafari eingelegt. So nahe war ich Löwen, Tiger und anderen Wildtieren auch noch nie! Wieder zu Hause wurde dann diskutiert und überlegt wie und ob und wann und wo und überhaupt ob Guarnero nach Österreich kommen sollte. Eine Nacht drüber schlafen und die Entscheidung war gefallen. Na klar kommt er. Mit Kristiane wurde Kontakt aufgenommen und der Transport für einen Monat später organisiert. Gemeinsam mit einer Freundin begab ich mich im Mai wieder auf die Reise nach Apulien, diesmal nicht mit dem Flieger sondern mit dem Auto und Pferdehänger. Montag 06:00 Uhr ging es los, 12 Stunden später standen wir schon in Ostuni und luden meinen schwarzen Riesen ein. Von dort fuhren wir wieder zurück nach Crispiano zu Lucia und Michele wo wir die Nacht verbrachten. Am nächsten Morgen um 06:00 Uhr machten wir uns mit der wertvollen Fracht auf den Heimweg. Ganze 14 Stunden später waren wir am Ziel, Müde aber alle 3 glücklich endlich das Fahrzeug verlassen zu können. Nero bezog seine Box und wir unsere Betten. Am nächsten Morgen durfte er dann ausgiebig auf der großen grünen Wiese rennen und toben. Am darauffolgenden Tag wurde dann kurz beschlossen Nero ein sorgenfreies Leben als Wallach zu ermöglichen. Der Tierarzt kam und alle Sorgen waren weg, zumindest meine „hihi“. Nach einer Woche in Kärnten durfte Nero dann endlich zu mir nach Niederösterreich ziehen. Alles verlief super. Ab da wurde der Kontakt mit Kristiane dann noch intensiver. Ich schickte Bilder und wir sprachen in weiterer Folge über einen Besuch der Pferdemesse in Wr. Neustadt. Gesagt getan, organisierten wir gemeinsam einen Besuch der Murgesen mit Rassepräsentation in der Arena Nova in Wr. Neustadt. Mit 9 Pferden kamen sie zu uns um ihr Können unter Beweis zu stellen. Michele Caroli der Chef von Il Moro di Puglia der Italienischen Reitakademie mit einen beiden Bereitern Martino und Raffaele stellten Wr. Neustadt auf den Kopf. Wir konnten viele Leute für die Rasse begeistern und auch einige Pferde an super Plätze verkaufen. Ich bin heute noch immer Dankbar alle diese super Menschen kennen gelernt zu haben und vor allem extrem happy mit meinem vierbeinigen Kumpel. Einfach, Elegant, Unkompliziert, Robust, Pflegeleicht, Rittig und super Schön – Einfach Murgese. Liebe Grüße eure Desiree

SICHERHEIT BEIM MURGESEKAUF

Wer sich mit dem Gedanken traegt ein Pferd zu kaufen, ist bereit mehrere Tausend Euro dafuer auszugeben. Bei jeder anderen Form des Investments waegen Sie sicher alle Risiken ab, bevor Sie sich entscheiden.

Hinzu kommen bei einem Kauf im Ausland sprachliche und kulturelle Barrieren, nicht kalkulierbare Risiken aus Unkenntnis und Unverstaendnis. “Versteckte Maengel” sind nur ein Beispiel fuer schlechte und emfindlich teure Erfahrungen, die Sie nicht machen sollten.
Parco Piano ist selbst Zuechter des Murgesepferds, ortskundig und dreisprachig. Wir organisieren und sind praesent bei der Ankaufsvisite und begleiten Sie von der Recherche nach Ihrem Pferd bis zur Organisation des Kaufvertrags und der Transportpapiere in Ihrer Sprache. Wir vertreten Ihre Interessen vor Ort. Damit Ihr Traum vom Murgesen kein Alptraum wird.
www.parcopiano.com
Fuer Sicherheit beim Murgesekauf